Sonntag, 17. September 2017

Vegane Bananen-Smoothie-Pancakes ohne Mehl

Zum Frühstück darf es gern mal etwas Abwechslung sein, und ab und zu esse ich dann gerne Pancakes. Entweder selbstgemacht, zu ganz faulen Zeiten habe ich auch manchmal die Fertigmischung in der Flasche genommen, aber mittlerweile habe ich ja fast alle Fertigprodukte aus meinem Leben gestrichen.
Und - wir kennen meine Vorliebe für Gebackenes mit Bananen - deshalb waren diesmal selbstgemachte Bananen-Pancakes an der Reihe.
Das Rezept stammt von thebigmansworld, da hatte ich ja auch schon die veganen Studentenfutter-Muffins her. Sehr schnell zubereitet, da die Zutaten einfach alle in den Mixer kommen, fluffig und lecker. Noch ein Topping nach Wahl obendrauf und schon hat man ein super Frühstück!


Ihr braucht:

1 Tasse zarte Haferflocken
1/4 Tasse Hafermilch, o. ä.
1 reife Banane
1 TL Backpulver
1 TL Apfel- oder Weißweinessig
1 TL Ahornsirup
1/2 TL Zimt
Topping: Bananenscheiben, Ahornsirup, gehackte Walnüsse

1. Alle Zutaten für den Teig in den Mixer geben und zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
2. Den Teig 5-10 Minuten ruhen lassen, damit er eindickt.
3. Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Temperatur heiß werden lassen. Nacheinander (oder in einer Crêpe-Pfanne auch nebeneinander) kleine Pfannkuchen von 7-8 cm Durchmesser backen. Mit Bananenscheiben, Ahornsirup und Walnüssen bestreuen und genießen!


Bis zum nächsten Mal,

Andrea


Sonntag, 10. September 2017

{Slowcooker} Hühner-Gnocchi-Suppe

Ich habe ja schon im vorletzten Post geschrieben, dass ich meinen Slowcooker in letzter Zeit viel zu selten benutzt habe - vielleicht liegt das auch am Sommer?
Irgendwie ist der Crocky doch eher ein Meister der Herbst- und Wintergerichte :) Daher folgt auch gleich das nächste Rezept, ich war auf der Suche nach einer leckeren Suppe, die ich mit zur Arbeit nehmen kann. Bei pinch of yum wurde ich fündig, die Chicken-gnocchi-soup sah vielversprechend aus und hat durch ihren vollen, cremigen Geschmack überzeugt.
Ich habe wenig nachgewürzt, da der Bacon für ausreichend Salzgehalt gesorgt hat, also lieber erstmal ausprobieren und ggf. nachwürzen, bevor es zuviel wird.
Seid ihr schon neugierig geworden? Dann kann es ja losgehen!


Ihr braucht für einen 1,5-Liter Slowcooker:

2 Hähnchenbrustfilets
2 große Möhren
2 Zwiebeln
1 TL italienische Kräuter
1/2 TL getrockneter Basilikum
Salz
2 Tassen Hühnerbrühe
1/2 Becher Créme légère
1 gehäufter TL Speisestärke, mit 2 TL Wasser verrührt
1/2 Packung Gnocchi
1 Packung Bacon
100 g Baby Spinat
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt

1. Die Hähnchenbrustfilets in den Slowcooker legen. Die Möhren schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden, die Zwiebeln schälen und grob hacken. Zusammen mit den Gewürzen und etwas Salz zu den Hähnchenbrustfilets geben und den Slowcooker mit Hühnerbrühe auffüllen, so dass er ca. zu 3/4 voll ist. Deckel druff und auf Stufe "High" für 4 Stunden köcheln.
2. Das Hähnchen direkt im Topf zerrupfen. Die Créme légère und Speisestärke unterrühren, Gnocchi zugeben und ggf. noch mit etwas Brühe auffüllen. Für weitere 30-45 Minuten köcheln, bis die Suppe eindickt.
3. Währenddessen den Bacon in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne knusprig braten. Bacon aus der Pfanne nehmen und im zurückgebliebenen Fett den Knoblauch 1 Minute dünsten. Den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Bacon wieder untermischen und die Mischung mit in den Slowcooker geben.

Reste lassen sich super im Kühlschrank aufbewahren, allerdings dickt die Suppe sehr stark ein. Vor dem erneuten Aufwärmen einfach etwas Wasser zugeben, um wieder die gewünschte Konsistenz zu erreichen.


Bis zum nächsten Mal,

Andrea

Sonntag, 3. September 2017

Sommer-Sonntags-Törtchen: Mascarpone-Creme mit Kakaonibs, Espresso-Ganache und Brombeeren {Originalrezept}

Von meinem Urlaub auf Fehmarn habe ich natürlich auch wieder einige Brombeeren mitgebracht, dieses Jahr waren sie allerdings noch recht sauer ...
Nichtsdestotrotz wurden sie zu Hause schnell in ein kleines Törtchen verwandelt, dessen Rezept mir schon eine Weile im Kopf herumschwirrte. Ich wollte unbedingt mal was mit Kakaonibs machen und habe es nicht bereut, in Kombination mit den Brombeeren und der kräftigen Espresso-Ganche ein wirkliches Geschmackserlebnis!


Ihr braucht:

10 Butterkekse
50 g Butter
2 Stückchen Espresso-Schokolade

150 g Sahne
250 g Mascarpone
1 Päckchen Sahnesteif
1 EL Agartine
2 EL Kakaonibs
Brombeeren

100 ml Sahne
restliche Espresso-Schokolade

1. Eine runde 16 cm-Form mit Hebeboden mit Backpapier auskleiden. Die Butterkekse fein zerbröseln, die Butter mit der Schokolade in einem kleinen Topf schmelzen und gut mit den Kekskrümeln vermengen. Den "Teig" in die Form geben und plattdrücken (ich nehme dazu meinen Fleischklopfer). Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Brombeeren halbieren, entlang des Randes "stellen" und mit der Schnittfläche an das Backpapier drücken.
3. Agartine mit 50 ml Wasser nach Packungsanweisung aufkochen. Währenddessen die Sahne mit Sahnesteif steifschlagen und den Mascarpone unterziehen. Zum Schluss erst die Agartine, dann die Kakaonibs unterheben. Die Sahnemasse vorsichtig von der Mitte aus auf dem Boden verteilen, damit die Brombeerhälften stehenbleiben. Für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.
5. Das Törtchen aus dem Kühlschrank nehmen, vorsichtig aus der Form heben und das Backpapier abziehen.
6. Für die Ganache die Schokolade hacken und in eine kleine Glas- oder Metallschüssel geben. Die Sahne bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Über die Schokolade gießen, für 10 Minuten stehen lassen. Mit einem Schneebesen verrühren. Die Ganache auf dem Törtchen verteilen und mit Brombeeren sowie einigen Kakaonibs belegen.


Ich hätte gleich zwei Törtchen machen sollen, die sechs kleinen Stücke fanden reißenden Absatz ...

Genießt euren Sonntag und bis zum nächsten Mal,

Andrea




Sonntag, 27. August 2017

{Slowcooker} Kürbis-Gulasch


Der Herbst naht, die Kürbisse reifen ...
Naja, oder so ähnlich! Ich bin ja bekennender Kürbis-Fan, von Herbst bis Frühjahr gibt es bei mir regelmässig leckere Kürbisgerichte in möglichst vielen Variationen. Und der erste Kürbis dieser Saison kommt sogar von Mutti :)
Auch die macht gern mal Kürbis, die Reste landen auf dem Komposthaufen und dort hat sich der Biomüll mal schnell verselbstständigt. Ein Haufen Hokkaido-Pflänzchen bahnte sich im Frühling einen Weg durch Rasenschnitt an´s Licht. Einige wuchsen und wuchsen und vor Kurzem wurde die erste Frucht geerntet.
Und da ich meinen Slowcooker in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt habe kam ich auf die Idee, einfach ein Kürbis-Gulasch zu machen. Und was soll ich sagen? Es war wirklich lecker. Die Zwiebeln noch schön knackig, die Tomaten fruchtig und der Kürbis butterzart - ein Traum!

Ihr braucht für einen 1,5-Liter Slowcooker:

1 kleinen Hokkaido-Kürbis
3 Tomaten
1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
2-3 EL Öl
1-2 TL Gulaschgewürz
Salz und Pfeffer
1 kleinen Zweig Rosmarin
1/2 Becher Crème légère
1 gehäuften TL Speisestärke

1. Den Kürbis schälen, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Tomaten würfeln, Gemüsezwiebel schälen, halbieren und dann in große Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen abziehen und fein würfeln. Rosmarinnadeln vom Zweig abzupfen.
2. Das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen, den Knoblauch zugeben und unter rühren 1-2 Minuten dünsten. Die Kürbiswürfel zugeben, salzen, pfeffern, mit Gulaschgewürz würzen und alles kurz anbraten. Mit einer Tasse Wasser ablöschen und noch einige Minuten weiterköcheln lassen.
3. Die Kürbismischung in den Slowcooker geben, Gemüsezwiebel, Tomaten und Rosmarin darauf verteilen und mit Wasser bis 2 cm unter den Rand auffüllen. Auf Stufe "High" für 4 Stunden köcheln.
4. Die Crème légère vorsichtig unterrühren. Speisestärke mit 2 TL Wasser anrühren und ebenfalls zum Kürbisgulasch geben. Weitere 30 Minuten köcheln lassen.
5. Das Kürbisgulasch abschmecken und mit Kartoffeln, Reis oder Dinkel wie Reis servieren. Oder Nudeln. Oder was immer ihr mögt :)


Und, bereitet ihr euch auch schon langsam auf den Herbst vor? Hoffentlich wird es bald kalt genug für heiße Schokolade mit Marshmallows ;)

Bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 20. August 2017

Oreo-Donuts




Heute gibt es Teil Zwei der Donut-Testreihe! Das Rezept für die Vanille-Donuts hatte ich halbiert, das Originalrezept für die Oreo-Donuts, das ich hier bei Babble gefunden habe, soll für 9 Stück sein, hat bei mir aber hervorragend in die 6er Form gepasst. Also, mit einmal backen zwei Sorten Donuts á 6 Stück – perfekt. So hat man mehr Abwechslung und kann gleich zwei Rezepte auf einmal probieren.
Eine kleine künstlerische Freiheit habe ich mir erlaubt, ich habe den ursprünglichen Zuckerguss gegen eine Schokoladenglasur ausgetauscht. Bin ich jetzt schon ein riesen Fan von! Zuckerguss gelingt mir meist nicht so gut, entweder er ist zu fest oder zu flüssig, oder er trocknet ewig nicht.
Da ist die Schokolade viel pflegeleichter und der knackige Guss passt super zu dem saftigen Teig. Aber genug geredet, hier kommt das Rezept.

Ihr braucht für 6 Stück:

1 Ei
1/3 Tasse Buttermilch
4 TL geschmolzene Butter
1 TL Vanilleessenz
¾ Tasse Mehl
1/3 Tasse Backkakao
½ Tasse Zucker
½ TL Backnatron
½ TL Backpulver
1 große Prise Salz
weiße Schokolade
6 Oreo-Kekse

1. Ei, Buttermilch, Butter und Vanilleessenz in einer Schüssel verrühren. Nach und nach die trockenen Zutaten unterrühren. Drei der Oreo-Kekse zerbröseln und unter den Teig ziehen.
2. Den Teig in eine Silikonform verteilen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen für 10-12 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.
3. Die Donuts aus der Form lösen. Die Oreo-Hälften voneinander trennen und die Creme abkratzen. Die Kekshälften zerbröseln, die Creme zusammen mit der weißen Schokolade im Wasserbad bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren schmelzen (am besten in einer kleinen Schüssel, die etwas größer ist als die Donuts).
4. Die Donuts kopfüber in die Schokolade tauchen, etwas abtropfen lassen und auf eine Backmatte legen. Mit Kekskrümeln bestreuen.


Mir haben die Oreo-Donuts noch besser geschmeckt als die Vanille-Donuts (was natürlich an meiner Vorliebe für Schokolade liegen könnte ...), aber testet selbst!

Einen schönen Sonntag wünsche ich und bis zum nächsten Mal,

Andrea 


Sonntag, 13. August 2017

Sommer-Sonntags-Törtchen: Mohn mit karamellisierten Zuckeraprikosen {Originalrezept}

Herzlich Willkommen zu Teil zwei der Sommer-Sonntags-Törtchen! Diesmal hat einfach die Gelegenheit Ideen gemacht, ich war einkaufen und fand in der Obstabteilung Zuckeraprikosen. Hören sich doch ganz lecker an, oder?
Und was passt gut zu Apikosen? Jawoll, Mohn.
Also ran an die Rührschüsseln und los geht´s!


Ihr braucht:

10 Butterkekse
4 EL Butter, geschmolzen

200 ml Sahne
100 g Frischkäse
2 TL Agartine
2 EL Blaumohn
1 TL Vanilleextraktpulver
1 Packung Zuckeraprikosen
1 Orange
2 EL Gelierzucker 2:1
3 EL brauner Zucker
etwas Extra-Mohn

1. Eine runde 16 cm-Form mit Hebeboden mit Backpapier auskleiden. Die Butterkekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter vermengen. Den "Teig" in die Form geben und plattdrücken (ich nehme dazu meinen Fleischklopfer). Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Die Orange auspressen, 6 Zuckeraprikosen entsteinen und in kleine Würfel schneiden. Mit der Hälfte vom Orangensaft und dem Gelierzucker in einem kleinen Topf aufkochen, 4 Minuten kochen lassen, beiseite stellen.
3. Von der Sahne 50 ml abmessen und mit Agartine nach Packungsanweisung aufkochen. Etwas abkühlen lassen. Währenddessen die restliche Sahne steifschlagen und den Frischkäse unterziehen.
4. Mohn und Vanilleextrakt zu der Sahnemasse geben. Zum Schluss die Agartinemischung unterrühren und die Häfte der Masse auf dem Krümelboden verstreichen. Die Aprikosenmarmelade darauf verteilen und mit der restlichen Sahnemasse bedecken. Für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.
5. Das Törtchen aus dem Kühlschrank nehmen, vorsichtig aus der Form heben und das Backpapier abziehen.
6. Die übrigen Zuckeraprikosen entsteinen und halbieren. In einem kleinen Topf den braunen Zucker mit mittlerer Hitze schmelzen und leicht karamellisieren lassen. Die Zuckeraprikosen und ggf. etwas Orangensaft zugeben, den Karamell loskochen und weiter köcheln, bis die Aprikosen weich und die Sauce etwas eingedickt ist. Vorsichtig auf dem Törtchen verteilen und mit etas zusätzlichem Mohn bestreuen.

Schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal,

Andrea