Sonntag, 15. Oktober 2017

Pfirsich-Nektarinen-Tarteletts mit Zitronenthymian

Der Herbst hat noch nicht mal richtig angefangen, und schon hat mich eine dicke Erkältung dahingerafft ...
Deshalb heute nur in aller Kürze ein Rezept, das ich im Sommer ausprobiert habe, und diese Woche nochmal gemacht habe. Pfirsich-Nektarinen-Tarteletts mit Zitronenthymian - einfach, schnell und lecker!
Ihr könnt sowohl Nektarinen als auch Pfirsiche nehmen; da ich erst keine Nektarinen bekommen habe, habe ich mich für die gelbfleischigen Pfirsiche entschieden (auch sehr lecker). Dann habe ich in unserem Nahkauf doch noch Nektarinen entdeckt, tja, der Sommer ist irgendwie schon vorbei, und der süß-saftige Geschmack von Nektarinen offensichtlich auch ...
Die, die ich bekommen habe, waren innen fast weiß, bretthart und nicht gerade geschmacksintensiv. Ansonsten sind Nektarinen auf den Tarteletts die Wucht!
Zur Not wartet einfach bis zur nächsten Saison :P


Ihr braucht:

1 Packung TK-Blätterteig
150 g Ziegenfrischkäse
1 Becher Crème légère
1 Ei
4 Nektarinen, Pfirsiche oder Halb und Halb
Zitronenthymian
etwas Honig
Pfeffer
Gewürzmischung für Obstsalat (z. B. Salatzauber Exotik von Rewe)

1. Die TK-Blätterteigplatten nebeneinander legen und auftauen lassen. Den Backofen vorheizen auf 180°C Ober- und Unterhitze.
2. Den Ziegenfrischkäse mit einem halben Becher Crème légère und dem Ei glattrühren, mit Pfeffer würzen. Die Nektarinen in Spalten schneiden, den Zitronenthymian waschen, die Blättchen abzupfen und ggf. hacken.
3. Die restliche Crème légère mit etwas Honig und Gewürzmischung verrühren.
4. Die Blätterteigränder mit Wasser bestreichen und ca. 1 cm breit nach innen umklappen, so dass ein Rand entsteht. Die entstandene Fläche mit Ziegenfrischkäsecreme füllen, mit den Nektarinenspalten belegen und mit Gewürzmischung und Zitronenthymian bestreuen.
5. Auf der untersten Schiene vom Backofen 25-30 Minuten backen.
Die fertigen Tarteletts mit etwas Honig und der Crème légère beträufeln und servieren.

Einen schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal,

Andrea




Mittwoch, 4. Oktober 2017

Und täglich grüßt das Murmeltier: Mal wieder Stoffmarkt!

Wie üblich im Oktober war der Deutsch-Holländische Stoffmarkt in Göttingen zu Besuch.
Gesucht habe ich nichts spezielles, vielleicht ein paar hübsche Patchworkstoffe, ansonsten hab ich ja alles :)
Tatsächlich war diesmal ein Stand dabei, der Fat Quarter aus gemusterten Stoffen in allen Farben des Regenbogens anbot, da habe ich dann zugeschlagen!
An einem anderen Stand fiel mir der Kunstpelz mit "Wildleder"abseite auf, in schönem Schokobraun und die Rückseite mit leichtem Kupferschimmer. Der musste auch noch mit, daraus wird eine kuschelige Fellweste.


Soviel zu meiner diesjährigen Ausbeute, macht´s gut bis zum nächsten Mal,

Andrea


Sonntag, 1. Oktober 2017

Donut Double Feature: Der Elvis Donut

Vor längerer Zeit hatte ich mal den Ode to Elvis Poke Cake von lovebakesgoodcakes gemacht - Banane, Erdnussbutter und Bacon, lecker! (Ich hab grad gesehen, dass Jamie Sherman, die Bloggerin hinter Love Bakes Good Cakes, jetzt ein Backbuch herausgebracht hat: the poke cake cookbook! Das wird sich bestimmt in naher Zukunft in meine Koch- und Backbuchsammlung einreihen!)
Und da mal wieder Donut-Zeit war, habe ich das Elvis Donut-Rezept von Jamie ausprobiert. Der Wahnsinn! Der Teig hätte zwar etwas mehr Banane vertragen können (ich hab nur anderthalb kleine Bananen genommen), außerdem hab ich die meisten Donuts in Vollmilchschokolade getaucht und nur zwei (nachdem mir die Vollmilchschokolade ausgegangen war) in Zartbitterschoki, die meiner Meinung nach noch besser schmeckte, trotzdem waren die Donuts die absolute Wucht. Die ersten Fragen, wann ich die mal wieder mache, folgten auf dem Fuße! :)

Den Teig, den ich gemacht habe, habe ich geteilt. Aus der einen Hälfte wurden die Elvis Donuts, aus der anderen Ananas-Kokos-Donuts. Die Teigmenge hat bei meinen Formen für 18 Donuts gereicht. Läuft euch schon langsam das Wasser im Munde zusammen? Jaa?
Dann kommt hier das Rezept für euch.


Ihr braucht für den Grundteig (ca. 18 Donuts):

2 Tassen Mehl
3/4 Tasse brauner Zucker
1 gehäuften TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Zimt
1/2 TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
2 Eier
1/2 Tasse Pflanzenöl
1/2 Tasse Milch

1. Alle trockenen Zutaten in eine große Rührschüssel geben und gut Mischen. Eier, Öl und Milch zugeben und mit dem Handrührgerät zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
2. Den Teig teilen.

Für die Elvis Donuts braucht ihr zusätzlich:

2 Bananen
150 g Zartbitterschokolade
5-6 EL Erdnussbutter
6 Scheiben Bacon

1. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und unter den Teig mischen.
2. Den Teig in die Donutformen füllen und im auf 180° C vorgeheizten Backofen (Umluft) ca. 15 Minuten backen, bis der Teig leicht bräunt. Die Donuts aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Donuts aus der Form lösen.
3. Die Schokolade in einer kleinen Schüssel über dem Wasserbad unter rühren schmelzen, die Donuts bis zur Hälfte eintauchen, etwas abtropfen lassen und auf einem Backblech liegen lassen, bis die Schokolade fest ist.
4. Die Baconscheiben kleinschneiden und in einer beschichteten Pfanne knusprig braten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und zerbröseln.
5. Die Erdnussbutter in einer kleinen Pfanne oder einem kleinen Topf erwärmen, bis sie flüssig wird. In eine Spritztüte o. ä. füllen und auf die Donuts tröpfeln. Mit Bacon bestreuen.


Ihr werdet sehen, sind sie da, sind sie weg ...
Bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 24. September 2017

Hasselback-Potatoes: Fächer-Kartoffeln mit Bacon und Blauschimmelkäse

Nachdem ich gerade brav meiner Bürgerpflicht nachgekommen bin und wählen war, nun noch schnell den Blogeintrag fertigstellen und dann geht es erst in die Küche und danach in´s Nähzimmer ...
Die Wahlbeteiligung sah hier sehr gut aus, mal gespannt, was das Ergebnis bringt. Grundsätzlich muss ich sagen, dass jede Stimme, die nicht an Parteien wie die AfD geht, ein Gewinn ist. Wenn man sich deren Forderungen durchliest, kann sich jeder klar denkende Mensch doch nur Fragen: Meinen die das wirklich ernst???
Hoffen wir einfach das Beste.
Um zu den erfreulicheren Dingen des Lebens zu kommen, heute wird es herzhaft! In der Juli/August-Ausgabe der LECKER gab es diverse Hasselback-Rezepte - ich bin ja eh kein Trend-Mensch, und auch dieser war gänzlich unbemerkt an mir vorbeigezogen.
Aber lustige Idee, und die Fächer-Kartoffeln wurden gleich in die Tat umgesetzt. Dazu gab es einen leckeren Salat mit *hüstel* Fertigsoße. Manchmal muss es eben schnell gehen.


Ihr braucht für 2 Portionen:

4 große Kartoffeln ("Dicke Dinger" ;)
1 Packung Frühstücksbacon
1 Packung Blauschimmelkäse
1 Becher Saure Sahne
Schnittlauchröllchen
Salz, Pfeffer

1. Die Kartoffeln waschen und längs mehrmals einschneiden, dabei aufpassen, dass ihr die Kartoffel nicht durchschneidet.
2. Bacon in kartoffellange Stücke schneiden, den gekühlten Blauschimmelkäse in dünne Scheiben schneiden.
3. Abwechselnd Bacon und Käse in die Kartoffeleinschnitte füllen, dabei die Kartoffel vorsichtig auseinanderdrücken, dann geht es leichter.
4. Die Kartoffeln in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform legen und im auf 180° C vorgeheizten Backofen (Umluft) ca. 45-60 Minuten backen.
5. In der Zwischenzeit die Saure Sahne mit Schnittlauchröllchen, Salz und Pfeffer würzen und zu den Kartoffeln reichen.


Dann genießt noch den Rest-Sonntag, bis zum nächsten Mal,

Andrea




Sonntag, 17. September 2017

Vegane Bananen-Smoothie-Pancakes ohne Mehl

Zum Frühstück darf es gern mal etwas Abwechslung sein, und ab und zu esse ich dann gerne Pancakes. Entweder selbstgemacht, zu ganz faulen Zeiten habe ich auch manchmal die Fertigmischung in der Flasche genommen, aber mittlerweile habe ich ja fast alle Fertigprodukte aus meinem Leben gestrichen.
Und - wir kennen meine Vorliebe für Gebackenes mit Bananen - deshalb waren diesmal selbstgemachte Bananen-Pancakes an der Reihe.
Das Rezept stammt von thebigmansworld, da hatte ich ja auch schon die veganen Studentenfutter-Muffins her. Sehr schnell zubereitet, da die Zutaten einfach alle in den Mixer kommen, fluffig und lecker. Noch ein Topping nach Wahl obendrauf und schon hat man ein super Frühstück!


Ihr braucht:

1 Tasse zarte Haferflocken
1/4 Tasse Hafermilch, o. ä.
1 reife Banane
1 TL Backpulver
1 TL Apfel- oder Weißweinessig
1 TL Ahornsirup
1/2 TL Zimt
Topping: Bananenscheiben, Ahornsirup, gehackte Walnüsse

1. Alle Zutaten für den Teig in den Mixer geben und zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
2. Den Teig 5-10 Minuten ruhen lassen, damit er eindickt.
3. Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Temperatur heiß werden lassen. Nacheinander (oder in einer Crêpe-Pfanne auch nebeneinander) kleine Pfannkuchen von 7-8 cm Durchmesser backen. Mit Bananenscheiben, Ahornsirup und Walnüssen bestreuen und genießen!


Bis zum nächsten Mal,

Andrea


Sonntag, 10. September 2017

{Slowcooker} Hühner-Gnocchi-Suppe

Ich habe ja schon im vorletzten Post geschrieben, dass ich meinen Slowcooker in letzter Zeit viel zu selten benutzt habe - vielleicht liegt das auch am Sommer?
Irgendwie ist der Crocky doch eher ein Meister der Herbst- und Wintergerichte :) Daher folgt auch gleich das nächste Rezept, ich war auf der Suche nach einer leckeren Suppe, die ich mit zur Arbeit nehmen kann. Bei pinch of yum wurde ich fündig, die Chicken-gnocchi-soup sah vielversprechend aus und hat durch ihren vollen, cremigen Geschmack überzeugt.
Ich habe wenig nachgewürzt, da der Bacon für ausreichend Salzgehalt gesorgt hat, also lieber erstmal ausprobieren und ggf. nachwürzen, bevor es zuviel wird.
Seid ihr schon neugierig geworden? Dann kann es ja losgehen!


Ihr braucht für einen 1,5-Liter Slowcooker:

2 Hähnchenbrustfilets
2 große Möhren
2 Zwiebeln
1 TL italienische Kräuter
1/2 TL getrockneter Basilikum
Salz
2 Tassen Hühnerbrühe
1/2 Becher Créme légère
1 gehäufter TL Speisestärke, mit 2 TL Wasser verrührt
1/2 Packung Gnocchi
1 Packung Bacon
100 g Baby Spinat
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt

1. Die Hähnchenbrustfilets in den Slowcooker legen. Die Möhren schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden, die Zwiebeln schälen und grob hacken. Zusammen mit den Gewürzen und etwas Salz zu den Hähnchenbrustfilets geben und den Slowcooker mit Hühnerbrühe auffüllen, so dass er ca. zu 3/4 voll ist. Deckel druff und auf Stufe "High" für 4 Stunden köcheln.
2. Das Hähnchen direkt im Topf zerrupfen. Die Créme légère und Speisestärke unterrühren, Gnocchi zugeben und ggf. noch mit etwas Brühe auffüllen. Für weitere 30-45 Minuten köcheln, bis die Suppe eindickt.
3. Währenddessen den Bacon in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne knusprig braten. Bacon aus der Pfanne nehmen und im zurückgebliebenen Fett den Knoblauch 1 Minute dünsten. Den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Bacon wieder untermischen und die Mischung mit in den Slowcooker geben.

Reste lassen sich super im Kühlschrank aufbewahren, allerdings dickt die Suppe sehr stark ein. Vor dem erneuten Aufwärmen einfach etwas Wasser zugeben, um wieder die gewünschte Konsistenz zu erreichen.


Bis zum nächsten Mal,

Andrea