Sonntag, 8. April 2018

Blitz-Bananen-Oster-Cookies aka Banana Rainbow Chip Cookies

Irgendwann kommt man in das Alter, in dem man sich zu Ostern nichts mehr schenkt. Und auch keine Ostereier mehr sucht. Schade eigentlich!
Aber meine Mutter hatte zum Essen am Ostermontag eingeladen, und so ganz ohne etwas wollte ich auch nicht hinfahren. Also noch fix ein paar frühlingshafte Plätzchen gebacken, nach dem Rezept von eatcakefordinner.
Das habe ich schonmal gemacht, eigentlich gibt es bei mir ja keine Fertigmischungen mehr, aber es musste schnell gehen ...
Die Zutaten sind super simpel, genau wie die Zubereitung. Da kann garnichts schiefgehen, das Rezept ist somit auch für Back-Legastheniker geeignet :)

Banana Rainbow Chip Cookies www.eatsewsleep.blogspot.de

Ihr braucht:

1 Packung Kuchenfertigmischung (z.B. Kathi Obstkuchenteig 250 g)
1 Päckchen Bananenpuddingpulver (z.B. von Komet bei Kaufland)
2 Eier
70 ml Öl
1-2 EL Milch
Zuckerperlen

1. Die Kuchenmischung und das Puddingpulver in einer großen Schüssel mit 2 EL Zuckerperlen mischen.
2. Eier und Öl zugeben und mit dem elektrischen Handrührgerät zu einem glatten, nicht zu flüssigen Teig verarbeiten. Sollte der Teig zu zäh sein, noch etwas Milch dazugeben.
3. Mit zwei Esslöffeln ca. 20 Häufchen auf eine Backmatte setzen, mit zusätzlichen Zuckerperlen bestreuen.
4. Im auf 180°C Umluft vorgeheizten Backofen 10-15 Minuten backen.

Das war´s auch schon für heute, bis zum nächsten Mal,

Andrea


Sonntag, 1. April 2018

Österlicher Bananen-Schokoladen-Gugelhupf mit Frischkäse-Swirl {Originalrezept}

Kinder, wie die Zeit vergeht! Grad war noch Weihnachten, und schon steht wieder Ostern vor der Tür ...
Liegt es an der heutigen Zeit oder dem fortschreitenden Alter, dass die Monate wie Wochen vorbeiziehen?
Egal, auf jeden Fall ein weiterer Grund, einen leckeren Kuchen zu backen! Und da ich noch eine bisher unbenutzte 18 cm Gugelhupfform stehen hatte, fiel die Wahl - richtig - auf einen Gugelhupf. Meine Lieblingskombination Schokolade-Banane kennen wir ja schon, aber die habe ich ja länger nicht mehr gemacht. Oder? Ääh ...

Da ja meine Versuche mit Puderzucker-Guß meistens eher mäßig verlaufen, habe ich mich gleich für eine weiße Fettglasur on top entschieden, zumal ich den dunklen Schokoladenteig möglichst abdecken wollte.
Hat auch super geklappt, nur die rosa Farbe ist bei genauem hinsehen leicht fleckig, ich habe normale Gelfarbe genommen, für ein gleichmäßigeres Ergebnis müsste man wohl fettlösliche Lebensmittelfarbe nehmen, aber ich kann ja nicht alles kaufen.
Meine Testesser jedenfalls waren sehr zufrieden mit dem fertigen Kuchen, auch wenn der Frischkäse-Swirl nicht ganz so schön rausgekommen ist, wie ich gehofft hatte. Aber das tut dem Geschmack keinerlei Abbruch :)

Bananen-Schokoladen-Gugelhupf www.eatsewsleep.blogspot.de

Ihr braucht:

250 g Dinkelmehl
100 g braunen Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
2 Eier
125 ml Pflanzenöl
125 ml Milch
1 TL Vanilleextrakt

2 TL Back-Kakao
2 TL Chocolate Chunks
1-2 EL Milch

1 1/2 Bananen

100 g Frischkäse + 1 EL Milch

1 Packung weiße Fettglasur
rosa Lebensmittelfarbe
Ostereier zum Dekorieren

1. Mehl, Zucker und Backpulver in einer Rührschüssel gut vermischen. Eier, Öl, Milch und Vanilleessenz verrühren und nach und nach mit den trockenen Zutaten vermengen.
Den so entstandenen Teig in zwei Teile teilen.
2. Unter die eine Hälfte Kakao und Chocolate Chunks heben. Wenn der Teig zu fest ist, etwas Milch zugeben.
3. Die Bananen zermusen und unter die andere Teighälfte mischen.
4. Den Frischkäse mit etwas Milch cremig rühren.
5. Eine 18 cm Gugelhupfform fetten und mehlen. Zuerst den Schokoteig in die Form geben. Darauf kommt etwa ein Zentimeter Bananenteig und der Frischkäse. Mit einer Gabel vorsichtig "verswirlen". Den restlichen Bananenteig in die Form füllen und im auf 160°C Umluft vorgeheizten Backofen ca. 45-60 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
Den abgekühlten Kuchen auf eine Platte stürzen.
6. Die Fettglasur im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen. Mit Lebensmittelfarbe einfärben. Die Fettglasur mit einem Esslöffel tropfenförmig an den Seiten des Gugelhupf herunterlaufen lassen und auf dem oberen Rand verteilen.
Die Glasur festwerden lassen und den Gugelhupf mit Ostereiern dekorieren.

Bananen-Schokoladen-Gugelhupf www.eatsewsleep.blogspot.de

 In diesem Sinne wünsche ich Euch schöne Ostern und bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 25. März 2018

Heiße Schokolade Tarte // Hot Chocolate Tarte {Originalrezept}

Jaah, das Wetter kann sich mal wieder nicht entscheiden, ein paar Tage Frühling, dann wieder kalt, wärmer, kalt ...
Um den ausklingenden Winter zu zelebrieren, wollte ich etwas mit dem Thema "Heiße Schokolade" machen. Also, wie üblich, meine Lieblings-Bilder- und Rezeptsuche bemüht, und was muss ich feststellen? Es gibt noch keine Heiße Schokolade Tarte?
Kann das wirklich sein? Scheinbar.
Um diesen Zustand schnellstmöglich zu ändern, habe ich kurz ganz viel Schokolade, Sahne und Marshmallows zusammengerührt und Tadaa!
Hier kommt die Heiße Schokolade Tarte!
Und mal wieder ganz ohne Backen!

Heisse-Schokolade-Tarte www.eatsewsleep.blogspot.de

Ihr braucht:

250 g Hobbitkekse mit Schokolade, zerkrümelt
100 g Butter
25 g Schokolade
2 EL Backkakao

100 g weiße Schokolade
50 g Milchschokolade
100 g Sahne
2-3 EL Bio-Trinkschokolade
Marshmallows

1. Eine längliche Tarteform (30 x 10 cm) mit Backtrennspray einsprühen. Keksbrösel mit Kakao mischen. Butter und Schokolade zusammen schmelzen, zu den Keksbröseln geben und gut vermischen. Als Boden mit leichtem Rand in die Tarteform drücken. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank festwerden lassen.
2. Beide Schokoladen grob hacken und in eine ausreichend große Schüssel geben. Die Sahne zum Kochen bringen, über die Schokolade gießen und 10 Minuten stehen lassen. Die Ganache mit einem Schneebesen kräftig durchrühren, bis die Schokolade vollständig aufgelöst ist. Nach und nach die Trinkschokolade unterrühren.
3. Die Ganache auf dem Tarteboden verteilen, glattstreichen und gleichmäßig mit Marshmallows belegen, diese leicht andrücken. Wenn die Ganache sich gesetzt hat, nach Belieben die Marshmallows noch mit einem Brûléebrenner abflammen, so dass der Zucker karamellisiert.

Heisse-Schokolade-Tarte www.eatsewsleep.blogspot.de

Und schon habt ihr eine schokoladige Nascherei für die (hoffentlich) letzten kalten Tage. Oder ihr bookmarked das Rezept für nächsten Winter! ;)

Einen schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal,

Andrea


Sonntag, 18. März 2018

Lunch im Glas: Steckrüben-Kürbis-Suppe mit Schinkenchips

Es ist mal wieder Suppenzeit, und mir ist aufgefallen, dass ich diesen Winter noch gar keine Steckrübe gemacht habe! Außerdem war noch ein halber Kürbis über, der gleich mitverwertet wurde.
Die Schinkenchips haben es übrigens nicht mehr auf´s Foto geschafft ...
Ich habe die Suppe zweimal gekocht, beim ersten Mal hatte ich Schinkenchips und Spätschicht, da konnte ich keine Fotos machen. Beim zweiten Mal hab ich Fotos, aber keine Schinkenchips gemacht :D
Auf jeden Fall genau die richtige Suppe für kalte Herbst- und Wintertage, mit den Schinkenchips bekommt sie natürlich noch ein zusätzlich herzhaftes Aroma.
Perfekt für die nächste Mittagspause, und die Zubereitung dauert nur ca. eine halbe Stunde, die hat man Nachmittags oder Abends meist noch Zeit. Also ran an die Töpfe!

Steckrueben-Kuerbis-Suppe www.eatsewsleep.blogspot.de

Ihr braucht für 2-3 Portionen:

1/2 Steckrübe
1/2 Kürbis
1/2 TL Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
1 Packung Schinken

1. Steckrübe und Kürbis schälen und würfeln. Mit der Gemüsebrühe in einen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. In 15-20 Minuten weich kochen.
2. Die Suppe pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen.
3. Für die Schinkenchips die Schinkenscheiben in etwa 3-4 cm breite Stücke schneiden und nacheinander in einer beschichteten Pfanne knusprig braten.
Die Suppe mit etwas Schmand, Kürbiskernen und Schinkenchips servieren.

Steckrueben-Kuerbis-Suppe www.eatsewsleep.blogspot.de
 
Das war´s auch schon für heute, bis zum nächsten Mal,

Andrea


 

Sonntag, 11. März 2018

Buttermilchwaffeln für Faule mit Stracciatella-Mascarpone und Bananen

Ja, die Grippewelle hat auch vor mir dieses Jahr nicht haltgemacht, daher war es die letzten Wochen etwas ruhig auf meinem Blog ...
Drei Wochen heftige Dauererkältung haben ihre Spuren hinterlassen und ich habe meine freie Zeit mit Wärmflasche im Bett statt vor meinem Computer verbracht. Aber so langsam ist Besserung in Sicht - hoffe ich zumindest!

Um wieder gut in den Tag zu starten gibt es heute ein leckeres Frühstücks-Rezept: Buttermilchwaffeln mit Straciatella-Mascarpone und Bananen.
Und warum für Faule? Na, ganz einfach, ich hab da mal kurz einen Schritt weggelassen!
Bei mir gibt es Waffeln wenn morgens, und wer hat schon Lust, kurz nach dem Aufstehen seine Zeit mit dem Schlagen von Eischnee zu verbringen? Ich mit Sicherheit nicht.
Mag sein, dass die Waffeln so etwas weniger fluffig sind, aber dem Geschmack tut das keinerlei Abbruch.


Also ran an die Rührschüsseln, dieses Rezept ist in nullkommanichts zusammengerührt!

Ihr braucht:

500 ml Buttermilch
50 ml Pflanzenöl
2 Eier
200 g Mehl
50 g Speisestärke
1 TL Backpulver
1 TL Vanillepaste

100 g Mascarpone
etwas Sahne oder Milch
1 TL Honig
2 Stücke geraspelte Zartbitter-Schokolade

1 Banane, in Scheiben geschnitten

1. Buttermilch, Pflanzenöl und Eier in eine Rührschüssel geben, mit dem Schneebesen gut vermischen. Nach und nach Mehl, Speisestärke, Backpulver und Vanillepaste unterrühren. Beiseitestellen und kurz quellen lassen.
2. Den Mascarpone mit etwas Sahne oder Milch zur gewünschten Konsistenz verrühren. Mit Honig süßen und die Schokoraspeln unterziehen.
3. Das Waffeleisen vorheizen. Wenn das Waffeleisen betriebsbereit ist, die Backflächen mit etwas Öl einstreichen, eine kleine Kelle Teig auf das Eisen geben und bis zum gewünschten Bräunungsgrad fertigbacken. Den restlichen Teig nach und nach zu Waffeln backen, dabei die fertigen Waffeln zwischen zwei tiefen Tellern lagern, so bleiben sie warm.
4. Die Waffeln auf Teller geben, mit dem Stracciatella-Mascarpone bestreichen und mit Bananenscheiben belegen.


Das war´s für´s Erste, einen schönen Sonntag euch und bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 18. Februar 2018

{Slowcooker} Irish Stew nach Donna & Doug

Heute ist mal wieder Zeit für ein leckeres Gericht aus dem Slowcooker. Mit diesem Irish Stew wurde ich während meines USA-Aufenthalts bekannt gemacht, und es ist der perfekte Eintopf für die kalte Jahreszeit!
Große Fleisch- und Gemüsestücke tummeln sich in einer dicken Tunke und wärmen den Bauch. Herrlich!
Da ich mich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht großartig für Rezepte interessiert habe, ist dieses Rezept quasi "frei Schnauze" und nach meiner Erinnerung an die Zutaten entstanden. Ich nenne das mal künstlerische Freiheit.
Neben dem klassischen Gemüse - Kartoffeln, Möhren und Gemüsezwiebeln - mache ich das Stew statt mit Lammfleisch (das wäre dann näher am Originalrezept) mit Rindfleisch, oder sogar Halb/Halb. Es ist auch egal, ob Gulasch, Braten, Nacken, Schulter, der Slowcooker sorgt schon dafür, dass das Fleisch am Ende schön zart und das Gemüse noch nicht verkocht ist.
Und da alles nur grob gewürfelt wird, ist die Zubereitung denkbar schnell und einfach! Also, holt den Slowcooker aus dem Schrank, hier kommt das Rezept!


Ihr braucht (für den 1,5-Liter-Slowcooker):

300 g Rindfleisch
1 EL Pflanzenöl
1 Gemüsezwiebel
3 Möhren
3 Kartoffeln
Salz, Pfeffer
2 TL Speisestärke
1 Bund Petersilie

1. Das Fleisch in Würfel schneiden und im Pflanzenöl scharf anbraten, rundherum bräunen.
Mit Salz und Pfeffer würzen und in den Slowcooker geben.
2. Gemüsezwiebel abziehen, in 12 Teile teilen. Möhren und Kartoffeln schälen, in große Stücke teilen. Nacheinander auf das Fleisch in den Slowcooker schichten.
3. Den Bratensatz mit etwas heißem Wasser aus der Pfanne lösen, in den Slowcooker geben und diesen mit Wasser bis ca. 2 cm unter den Rand auffüllen.
4. Vier Stunden auf Stufe High köcheln lassen.
5. Die Speisestärke mit etwas Wasser verrühren, in den Slowcooker geben und vorsichtig unterrühren. So lange weiterköcheln, bis die Flüssigkeit andickt (kann zwischen 30 und 60 Minuten dauern).
6. Die Petersilie waschen und kleinhacken, unter das Stew mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Schüsseln verteilen und servieren.


Bis zum nächsten Mal,

Andrea