Sonntag, 15. Oktober 2017

Pfirsich-Nektarinen-Tarteletts mit Zitronenthymian

Der Herbst hat noch nicht mal richtig angefangen, und schon hat mich eine dicke Erkältung dahingerafft ...
Deshalb heute nur in aller Kürze ein Rezept, das ich im Sommer ausprobiert habe, und diese Woche nochmal gemacht habe. Pfirsich-Nektarinen-Tarteletts mit Zitronenthymian - einfach, schnell und lecker!
Ihr könnt sowohl Nektarinen als auch Pfirsiche nehmen; da ich erst keine Nektarinen bekommen habe, habe ich mich für die gelbfleischigen Pfirsiche entschieden (auch sehr lecker). Dann habe ich in unserem Nahkauf doch noch Nektarinen entdeckt, tja, der Sommer ist irgendwie schon vorbei, und der süß-saftige Geschmack von Nektarinen offensichtlich auch ...
Die, die ich bekommen habe, waren innen fast weiß, bretthart und nicht gerade geschmacksintensiv. Ansonsten sind Nektarinen auf den Tarteletts die Wucht!
Zur Not wartet einfach bis zur nächsten Saison :P


Ihr braucht:

1 Packung TK-Blätterteig
150 g Ziegenfrischkäse
1 Becher Crème légère
1 Ei
4 Nektarinen, Pfirsiche oder Halb und Halb
Zitronenthymian
etwas Honig
Pfeffer
Gewürzmischung für Obstsalat (z. B. Salatzauber Exotik von Rewe)

1. Die TK-Blätterteigplatten nebeneinander legen und auftauen lassen. Den Backofen vorheizen auf 180°C Ober- und Unterhitze.
2. Den Ziegenfrischkäse mit einem halben Becher Crème légère und dem Ei glattrühren, mit Pfeffer würzen. Die Nektarinen in Spalten schneiden, den Zitronenthymian waschen, die Blättchen abzupfen und ggf. hacken.
3. Die restliche Crème légère mit etwas Honig und Gewürzmischung verrühren.
4. Die Blätterteigränder mit Wasser bestreichen und ca. 1 cm breit nach innen umklappen, so dass ein Rand entsteht. Die entstandene Fläche mit Ziegenfrischkäsecreme füllen, mit den Nektarinenspalten belegen und mit Gewürzmischung und Zitronenthymian bestreuen.
5. Auf der untersten Schiene vom Backofen 25-30 Minuten backen.
Die fertigen Tarteletts mit etwas Honig und der Crème légère beträufeln und servieren.

Einen schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal,

Andrea




Mittwoch, 4. Oktober 2017

Und täglich grüßt das Murmeltier: Mal wieder Stoffmarkt!

Wie üblich im Oktober war der Deutsch-Holländische Stoffmarkt in Göttingen zu Besuch.
Gesucht habe ich nichts spezielles, vielleicht ein paar hübsche Patchworkstoffe, ansonsten hab ich ja alles :)
Tatsächlich war diesmal ein Stand dabei, der Fat Quarter aus gemusterten Stoffen in allen Farben des Regenbogens anbot, da habe ich dann zugeschlagen!
An einem anderen Stand fiel mir der Kunstpelz mit "Wildleder"abseite auf, in schönem Schokobraun und die Rückseite mit leichtem Kupferschimmer. Der musste auch noch mit, daraus wird eine kuschelige Fellweste.


Soviel zu meiner diesjährigen Ausbeute, macht´s gut bis zum nächsten Mal,

Andrea


Sonntag, 1. Oktober 2017

Donut Double Feature: Der Elvis Donut

Vor längerer Zeit hatte ich mal den Ode to Elvis Poke Cake von lovebakesgoodcakes gemacht - Banane, Erdnussbutter und Bacon, lecker! (Ich hab grad gesehen, dass Jamie Sherman, die Bloggerin hinter Love Bakes Good Cakes, jetzt ein Backbuch herausgebracht hat: the poke cake cookbook! Das wird sich bestimmt in naher Zukunft in meine Koch- und Backbuchsammlung einreihen!)
Und da mal wieder Donut-Zeit war, habe ich das Elvis Donut-Rezept von Jamie ausprobiert. Der Wahnsinn! Der Teig hätte zwar etwas mehr Banane vertragen können (ich hab nur anderthalb kleine Bananen genommen), außerdem hab ich die meisten Donuts in Vollmilchschokolade getaucht und nur zwei (nachdem mir die Vollmilchschokolade ausgegangen war) in Zartbitterschoki, die meiner Meinung nach noch besser schmeckte, trotzdem waren die Donuts die absolute Wucht. Die ersten Fragen, wann ich die mal wieder mache, folgten auf dem Fuße! :)

Den Teig, den ich gemacht habe, habe ich geteilt. Aus der einen Hälfte wurden die Elvis Donuts, aus der anderen Ananas-Kokos-Donuts. Die Teigmenge hat bei meinen Formen für 18 Donuts gereicht. Läuft euch schon langsam das Wasser im Munde zusammen? Jaa?
Dann kommt hier das Rezept für euch.


Ihr braucht für den Grundteig (ca. 18 Donuts):

2 Tassen Mehl
3/4 Tasse brauner Zucker
1 gehäuften TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Zimt
1/2 TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
2 Eier
1/2 Tasse Pflanzenöl
1/2 Tasse Milch

1. Alle trockenen Zutaten in eine große Rührschüssel geben und gut Mischen. Eier, Öl und Milch zugeben und mit dem Handrührgerät zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
2. Den Teig teilen.

Für die Elvis Donuts braucht ihr zusätzlich:

2 Bananen
150 g Zartbitterschokolade
5-6 EL Erdnussbutter
6 Scheiben Bacon

1. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und unter den Teig mischen.
2. Den Teig in die Donutformen füllen und im auf 180° C vorgeheizten Backofen (Umluft) ca. 15 Minuten backen, bis der Teig leicht bräunt. Die Donuts aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Donuts aus der Form lösen.
3. Die Schokolade in einer kleinen Schüssel über dem Wasserbad unter rühren schmelzen, die Donuts bis zur Hälfte eintauchen, etwas abtropfen lassen und auf einem Backblech liegen lassen, bis die Schokolade fest ist.
4. Die Baconscheiben kleinschneiden und in einer beschichteten Pfanne knusprig braten. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und zerbröseln.
5. Die Erdnussbutter in einer kleinen Pfanne oder einem kleinen Topf erwärmen, bis sie flüssig wird. In eine Spritztüte o. ä. füllen und auf die Donuts tröpfeln. Mit Bacon bestreuen.


Ihr werdet sehen, sind sie da, sind sie weg ...
Bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 24. September 2017

Hasselback-Potatoes: Fächer-Kartoffeln mit Bacon und Blauschimmelkäse

Nachdem ich gerade brav meiner Bürgerpflicht nachgekommen bin und wählen war, nun noch schnell den Blogeintrag fertigstellen und dann geht es erst in die Küche und danach in´s Nähzimmer ...
Die Wahlbeteiligung sah hier sehr gut aus, mal gespannt, was das Ergebnis bringt. Grundsätzlich muss ich sagen, dass jede Stimme, die nicht an Parteien wie die AfD geht, ein Gewinn ist. Wenn man sich deren Forderungen durchliest, kann sich jeder klar denkende Mensch doch nur Fragen: Meinen die das wirklich ernst???
Hoffen wir einfach das Beste.
Um zu den erfreulicheren Dingen des Lebens zu kommen, heute wird es herzhaft! In der Juli/August-Ausgabe der LECKER gab es diverse Hasselback-Rezepte - ich bin ja eh kein Trend-Mensch, und auch dieser war gänzlich unbemerkt an mir vorbeigezogen.
Aber lustige Idee, und die Fächer-Kartoffeln wurden gleich in die Tat umgesetzt. Dazu gab es einen leckeren Salat mit *hüstel* Fertigsoße. Manchmal muss es eben schnell gehen.


Ihr braucht für 2 Portionen:

4 große Kartoffeln ("Dicke Dinger" ;)
1 Packung Frühstücksbacon
1 Packung Blauschimmelkäse
1 Becher Saure Sahne
Schnittlauchröllchen
Salz, Pfeffer

1. Die Kartoffeln waschen und längs mehrmals einschneiden, dabei aufpassen, dass ihr die Kartoffel nicht durchschneidet.
2. Bacon in kartoffellange Stücke schneiden, den gekühlten Blauschimmelkäse in dünne Scheiben schneiden.
3. Abwechselnd Bacon und Käse in die Kartoffeleinschnitte füllen, dabei die Kartoffel vorsichtig auseinanderdrücken, dann geht es leichter.
4. Die Kartoffeln in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform legen und im auf 180° C vorgeheizten Backofen (Umluft) ca. 45-60 Minuten backen.
5. In der Zwischenzeit die Saure Sahne mit Schnittlauchröllchen, Salz und Pfeffer würzen und zu den Kartoffeln reichen.


Dann genießt noch den Rest-Sonntag, bis zum nächsten Mal,

Andrea




Sonntag, 17. September 2017

Vegane Bananen-Smoothie-Pancakes ohne Mehl

Zum Frühstück darf es gern mal etwas Abwechslung sein, und ab und zu esse ich dann gerne Pancakes. Entweder selbstgemacht, zu ganz faulen Zeiten habe ich auch manchmal die Fertigmischung in der Flasche genommen, aber mittlerweile habe ich ja fast alle Fertigprodukte aus meinem Leben gestrichen.
Und - wir kennen meine Vorliebe für Gebackenes mit Bananen - deshalb waren diesmal selbstgemachte Bananen-Pancakes an der Reihe.
Das Rezept stammt von thebigmansworld, da hatte ich ja auch schon die veganen Studentenfutter-Muffins her. Sehr schnell zubereitet, da die Zutaten einfach alle in den Mixer kommen, fluffig und lecker. Noch ein Topping nach Wahl obendrauf und schon hat man ein super Frühstück!


Ihr braucht:

1 Tasse zarte Haferflocken
1/4 Tasse Hafermilch, o. ä.
1 reife Banane
1 TL Backpulver
1 TL Apfel- oder Weißweinessig
1 TL Ahornsirup
1/2 TL Zimt
Topping: Bananenscheiben, Ahornsirup, gehackte Walnüsse

1. Alle Zutaten für den Teig in den Mixer geben und zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
2. Den Teig 5-10 Minuten ruhen lassen, damit er eindickt.
3. Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Temperatur heiß werden lassen. Nacheinander (oder in einer Crêpe-Pfanne auch nebeneinander) kleine Pfannkuchen von 7-8 cm Durchmesser backen. Mit Bananenscheiben, Ahornsirup und Walnüssen bestreuen und genießen!


Bis zum nächsten Mal,

Andrea


Sonntag, 10. September 2017

{Slowcooker} Hühner-Gnocchi-Suppe

Ich habe ja schon im vorletzten Post geschrieben, dass ich meinen Slowcooker in letzter Zeit viel zu selten benutzt habe - vielleicht liegt das auch am Sommer?
Irgendwie ist der Crocky doch eher ein Meister der Herbst- und Wintergerichte :) Daher folgt auch gleich das nächste Rezept, ich war auf der Suche nach einer leckeren Suppe, die ich mit zur Arbeit nehmen kann. Bei pinch of yum wurde ich fündig, die Chicken-gnocchi-soup sah vielversprechend aus und hat durch ihren vollen, cremigen Geschmack überzeugt.
Ich habe wenig nachgewürzt, da der Bacon für ausreichend Salzgehalt gesorgt hat, also lieber erstmal ausprobieren und ggf. nachwürzen, bevor es zuviel wird.
Seid ihr schon neugierig geworden? Dann kann es ja losgehen!


Ihr braucht für einen 1,5-Liter Slowcooker:

2 Hähnchenbrustfilets
2 große Möhren
2 Zwiebeln
1 TL italienische Kräuter
1/2 TL getrockneter Basilikum
Salz
2 Tassen Hühnerbrühe
1/2 Becher Créme légère
1 gehäufter TL Speisestärke, mit 2 TL Wasser verrührt
1/2 Packung Gnocchi
1 Packung Bacon
100 g Baby Spinat
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt

1. Die Hähnchenbrustfilets in den Slowcooker legen. Die Möhren schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden, die Zwiebeln schälen und grob hacken. Zusammen mit den Gewürzen und etwas Salz zu den Hähnchenbrustfilets geben und den Slowcooker mit Hühnerbrühe auffüllen, so dass er ca. zu 3/4 voll ist. Deckel druff und auf Stufe "High" für 4 Stunden köcheln.
2. Das Hähnchen direkt im Topf zerrupfen. Die Créme légère und Speisestärke unterrühren, Gnocchi zugeben und ggf. noch mit etwas Brühe auffüllen. Für weitere 30-45 Minuten köcheln, bis die Suppe eindickt.
3. Währenddessen den Bacon in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne knusprig braten. Bacon aus der Pfanne nehmen und im zurückgebliebenen Fett den Knoblauch 1 Minute dünsten. Den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Bacon wieder untermischen und die Mischung mit in den Slowcooker geben.

Reste lassen sich super im Kühlschrank aufbewahren, allerdings dickt die Suppe sehr stark ein. Vor dem erneuten Aufwärmen einfach etwas Wasser zugeben, um wieder die gewünschte Konsistenz zu erreichen.


Bis zum nächsten Mal,

Andrea

Sonntag, 3. September 2017

Sommer-Sonntags-Törtchen: Mascarpone-Creme mit Kakaonibs, Espresso-Ganache und Brombeeren {Originalrezept}

Von meinem Urlaub auf Fehmarn habe ich natürlich auch wieder einige Brombeeren mitgebracht, dieses Jahr waren sie allerdings noch recht sauer ...
Nichtsdestotrotz wurden sie zu Hause schnell in ein kleines Törtchen verwandelt, dessen Rezept mir schon eine Weile im Kopf herumschwirrte. Ich wollte unbedingt mal was mit Kakaonibs machen und habe es nicht bereut, in Kombination mit den Brombeeren und der kräftigen Espresso-Ganche ein wirkliches Geschmackserlebnis!


Ihr braucht:

10 Butterkekse
50 g Butter
2 Stückchen Espresso-Schokolade

150 g Sahne
250 g Mascarpone
1 Päckchen Sahnesteif
1 EL Agartine
2 EL Kakaonibs
Brombeeren

100 ml Sahne
restliche Espresso-Schokolade

1. Eine runde 16 cm-Form mit Hebeboden mit Backpapier auskleiden. Die Butterkekse fein zerbröseln, die Butter mit der Schokolade in einem kleinen Topf schmelzen und gut mit den Kekskrümeln vermengen. Den "Teig" in die Form geben und plattdrücken (ich nehme dazu meinen Fleischklopfer). Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Brombeeren halbieren, entlang des Randes "stellen" und mit der Schnittfläche an das Backpapier drücken.
3. Agartine mit 50 ml Wasser nach Packungsanweisung aufkochen. Währenddessen die Sahne mit Sahnesteif steifschlagen und den Mascarpone unterziehen. Zum Schluss erst die Agartine, dann die Kakaonibs unterheben. Die Sahnemasse vorsichtig von der Mitte aus auf dem Boden verteilen, damit die Brombeerhälften stehenbleiben. Für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.
5. Das Törtchen aus dem Kühlschrank nehmen, vorsichtig aus der Form heben und das Backpapier abziehen.
6. Für die Ganache die Schokolade hacken und in eine kleine Glas- oder Metallschüssel geben. Die Sahne bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Über die Schokolade gießen, für 10 Minuten stehen lassen. Mit einem Schneebesen verrühren. Die Ganache auf dem Törtchen verteilen und mit Brombeeren sowie einigen Kakaonibs belegen.


Ich hätte gleich zwei Törtchen machen sollen, die sechs kleinen Stücke fanden reißenden Absatz ...

Genießt euren Sonntag und bis zum nächsten Mal,

Andrea




Sonntag, 27. August 2017

{Slowcooker} Kürbis-Gulasch


Der Herbst naht, die Kürbisse reifen ...
Naja, oder so ähnlich! Ich bin ja bekennender Kürbis-Fan, von Herbst bis Frühjahr gibt es bei mir regelmässig leckere Kürbisgerichte in möglichst vielen Variationen. Und der erste Kürbis dieser Saison kommt sogar von Mutti :)
Auch die macht gern mal Kürbis, die Reste landen auf dem Komposthaufen und dort hat sich der Biomüll mal schnell verselbstständigt. Ein Haufen Hokkaido-Pflänzchen bahnte sich im Frühling einen Weg durch Rasenschnitt an´s Licht. Einige wuchsen und wuchsen und vor Kurzem wurde die erste Frucht geerntet.
Und da ich meinen Slowcooker in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt habe kam ich auf die Idee, einfach ein Kürbis-Gulasch zu machen. Und was soll ich sagen? Es war wirklich lecker. Die Zwiebeln noch schön knackig, die Tomaten fruchtig und der Kürbis butterzart - ein Traum!

Ihr braucht für einen 1,5-Liter Slowcooker:

1 kleinen Hokkaido-Kürbis
3 Tomaten
1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
2-3 EL Öl
1-2 TL Gulaschgewürz
Salz und Pfeffer
1 kleinen Zweig Rosmarin
1/2 Becher Crème légère
1 gehäuften TL Speisestärke

1. Den Kürbis schälen, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Die Tomaten würfeln, Gemüsezwiebel schälen, halbieren und dann in große Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen abziehen und fein würfeln. Rosmarinnadeln vom Zweig abzupfen.
2. Das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen, den Knoblauch zugeben und unter rühren 1-2 Minuten dünsten. Die Kürbiswürfel zugeben, salzen, pfeffern, mit Gulaschgewürz würzen und alles kurz anbraten. Mit einer Tasse Wasser ablöschen und noch einige Minuten weiterköcheln lassen.
3. Die Kürbismischung in den Slowcooker geben, Gemüsezwiebel, Tomaten und Rosmarin darauf verteilen und mit Wasser bis 2 cm unter den Rand auffüllen. Auf Stufe "High" für 4 Stunden köcheln.
4. Die Crème légère vorsichtig unterrühren. Speisestärke mit 2 TL Wasser anrühren und ebenfalls zum Kürbisgulasch geben. Weitere 30 Minuten köcheln lassen.
5. Das Kürbisgulasch abschmecken und mit Kartoffeln, Reis oder Dinkel wie Reis servieren. Oder Nudeln. Oder was immer ihr mögt :)


Und, bereitet ihr euch auch schon langsam auf den Herbst vor? Hoffentlich wird es bald kalt genug für heiße Schokolade mit Marshmallows ;)

Bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 20. August 2017

Oreo-Donuts




Heute gibt es Teil Zwei der Donut-Testreihe! Das Rezept für die Vanille-Donuts hatte ich halbiert, das Originalrezept für die Oreo-Donuts, das ich hier bei Babble gefunden habe, soll für 9 Stück sein, hat bei mir aber hervorragend in die 6er Form gepasst. Also, mit einmal backen zwei Sorten Donuts á 6 Stück – perfekt. So hat man mehr Abwechslung und kann gleich zwei Rezepte auf einmal probieren.
Eine kleine künstlerische Freiheit habe ich mir erlaubt, ich habe den ursprünglichen Zuckerguss gegen eine Schokoladenglasur ausgetauscht. Bin ich jetzt schon ein riesen Fan von! Zuckerguss gelingt mir meist nicht so gut, entweder er ist zu fest oder zu flüssig, oder er trocknet ewig nicht.
Da ist die Schokolade viel pflegeleichter und der knackige Guss passt super zu dem saftigen Teig. Aber genug geredet, hier kommt das Rezept.

Ihr braucht für 6 Stück:

1 Ei
1/3 Tasse Buttermilch
4 TL geschmolzene Butter
1 TL Vanilleessenz
¾ Tasse Mehl
1/3 Tasse Backkakao
½ Tasse Zucker
½ TL Backnatron
½ TL Backpulver
1 große Prise Salz
weiße Schokolade
6 Oreo-Kekse

1. Ei, Buttermilch, Butter und Vanilleessenz in einer Schüssel verrühren. Nach und nach die trockenen Zutaten unterrühren. Drei der Oreo-Kekse zerbröseln und unter den Teig ziehen.
2. Den Teig in eine Silikonform verteilen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen für 10-12 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.
3. Die Donuts aus der Form lösen. Die Oreo-Hälften voneinander trennen und die Creme abkratzen. Die Kekshälften zerbröseln, die Creme zusammen mit der weißen Schokolade im Wasserbad bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren schmelzen (am besten in einer kleinen Schüssel, die etwas größer ist als die Donuts).
4. Die Donuts kopfüber in die Schokolade tauchen, etwas abtropfen lassen und auf eine Backmatte legen. Mit Kekskrümeln bestreuen.


Mir haben die Oreo-Donuts noch besser geschmeckt als die Vanille-Donuts (was natürlich an meiner Vorliebe für Schokolade liegen könnte ...), aber testet selbst!

Einen schönen Sonntag wünsche ich und bis zum nächsten Mal,

Andrea 


Sonntag, 13. August 2017

Sommer-Sonntags-Törtchen: Mohn mit karamellisierten Zuckeraprikosen {Originalrezept}

Herzlich Willkommen zu Teil zwei der Sommer-Sonntags-Törtchen! Diesmal hat einfach die Gelegenheit Ideen gemacht, ich war einkaufen und fand in der Obstabteilung Zuckeraprikosen. Hören sich doch ganz lecker an, oder?
Und was passt gut zu Apikosen? Jawoll, Mohn.
Also ran an die Rührschüsseln und los geht´s!


Ihr braucht:

10 Butterkekse
4 EL Butter, geschmolzen

200 ml Sahne
100 g Frischkäse
2 TL Agartine
2 EL Blaumohn
1 TL Vanilleextraktpulver
1 Packung Zuckeraprikosen
1 Orange
2 EL Gelierzucker 2:1
3 EL brauner Zucker
etwas Extra-Mohn

1. Eine runde 16 cm-Form mit Hebeboden mit Backpapier auskleiden. Die Butterkekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter vermengen. Den "Teig" in die Form geben und plattdrücken (ich nehme dazu meinen Fleischklopfer). Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Die Orange auspressen, 6 Zuckeraprikosen entsteinen und in kleine Würfel schneiden. Mit der Hälfte vom Orangensaft und dem Gelierzucker in einem kleinen Topf aufkochen, 4 Minuten kochen lassen, beiseite stellen.
3. Von der Sahne 50 ml abmessen und mit Agartine nach Packungsanweisung aufkochen. Etwas abkühlen lassen. Währenddessen die restliche Sahne steifschlagen und den Frischkäse unterziehen.
4. Mohn und Vanilleextrakt zu der Sahnemasse geben. Zum Schluss die Agartinemischung unterrühren und die Häfte der Masse auf dem Krümelboden verstreichen. Die Aprikosenmarmelade darauf verteilen und mit der restlichen Sahnemasse bedecken. Für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.
5. Das Törtchen aus dem Kühlschrank nehmen, vorsichtig aus der Form heben und das Backpapier abziehen.
6. Die übrigen Zuckeraprikosen entsteinen und halbieren. In einem kleinen Topf den braunen Zucker mit mittlerer Hitze schmelzen und leicht karamellisieren lassen. Die Zuckeraprikosen und ggf. etwas Orangensaft zugeben, den Karamell loskochen und weiter köcheln, bis die Aprikosen weich und die Sauce etwas eingedickt ist. Vorsichtig auf dem Törtchen verteilen und mit etas zusätzlichem Mohn bestreuen.

Schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal,

Andrea


Mittwoch, 9. August 2017

Urlaubspläne ...


Am Samstag ist es endlich soweit - eine Woche Fehmarn, die Seele baumeln und den Wind um die Nase pfeifen lassen!
Ich freue mich schon sehr, diese Abwechslung kann ich gut gebrauchen, um mal den Alltagstrott zu vergessen.
Und damit auch etwas kreative Beschäftigung nicht zu kurz kommt, werde ich endlich mein Bullet Journal anfangen. Mehrere Monate schon liegt das hübsche pinke Leuchtturm1917-Notizbuch nebst diversen Washi-Tapes und Stiften unberührt in einer Aufbewahrungsbox.
Und nachdem ich in den vergangenen Tagen gefühlte 1000 Pinterest-Bilder angeschaut und Blogeinträge zum Thema gelesen habe, weiß ich nun auch endlich - so ungefähr - wie mein Bullet Journal werden soll. Ich bin selbst gespannt! :D

Also, stay tuned und bis zum nächsten Mal,

Andrea

Sonntag, 6. August 2017

Vanille-Donuts mit Funfetti-Glasur

Ich habe mich in Donuts verliebt - in dem Moment, in dem ich in meinen ersten gebissen habe. Wenn mir irgendwo Donuts über den Weg laufen - ich kaufe welche.
Warum habe ich nur noch keine selbst gemacht??? Vor längerer Zeit habe ich mir einen Donut-Ausstecher bestellt, aber Hefeteig und ich sind nur beim Pizzabacken Freunde, außerdem bin ich kein Fan von literweisem Frittierfett. Und so liegt der Ausstecher bis heute unbenutzt bei meinen Backutensilien.
Neulich kam ich auf die Idee, mal wieder nach Donut-Formen zu suchen, und fand haufenweise Silikonformen für relativ kleines Geld. Silikonformen sind schon praktisch, denn die traditionellen Backformen werden nach häufigem Gebrauch irgendwann nicht mehr richtig sauber und die Backwaren hängen an. Geht mir jedenfalls mit meiner Muffinform so, und meine Guglform war schon nach erstem Gebrauch kaum noch sauberzukriegen.
Zum testen habe ich mir ein relativ einfaches Rezept von deliciouslysprinkled ausgesucht, die Vanille-Donuts mit Zuckerguß und Zuckerstreuseln. Grundsätzlich sind gebackene Donuts in ihrer Konsistenz Kuchen oder Muffins ähnlich, aber nichtsdestotrotz sehr lecker!
Also auf zum Rezept ...


Ihr braucht für 6 Stück:

1 1/3 Tassen Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
1/4 TL Backnatron
1/2 TL Muskatnuss
1 große Prise Salz
1/3 Tasse Zucker
1/4 Tasse Milch
1/4 Tasse Saure Sahne
1 Ei
1/4 Tasse Pflanzenöl
1 TL Vanilleextrakt

2 Tassen Puderzucker, gesiebt
ca. 4 EL Milch
einige Tropfen flüssiger Vanilleextrakt
ggf. etwas Lebensmittelfarbe
bunte Zuckerstreusel

1. In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Muskatnuss, Salz und Zucker mischen.
2. In einer zweiten Schüssel Milch, Saure Sahne und Ei mit einem Quirl verrühren. Pflanzenöl und Vanilleextrakt unterrühren.
3. Die flüssigen zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Quirl kurz zu einem Teig verrühren.
4. Den Teig mit einem Esslöffel zu etwa 3/4 Höhe in die Donut-Mulden löffeln.
5. Im auf 180° C vorgeheizten Backofen für 15 Minuten backen, oder bis der Teig leicht bräunt. Die Donuts aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der Form lösen.
6. In einer kleinen runden Schüssel den Puderzucker nach und nach mit der Milch verrühren, bis ein dicker Guss entsteht. Vanilleextrakt und ggf. etwas Lebensmittelfarbe unterrühren. Die Donuts zur Hälfte eintauchen, auf eine Silkonmatte legen und mit Zuckerstreuseln dekorieren. Trocknen lassen.


Viel Spaß beim nachbacken und bis zum nächsten Mal,

Andrea


Sonntag, 30. Juli 2017

Brownies mit Kinderschokolade

Es ist mal wieder Brownie-Zeit! Ich wollte schon lange ein Rezept ausprobieren, das ich hier bei Springlane gefunden habe: Brownies mit Kinderschokolade.
Meine "Testesser" waren alle begeistert, ich fand die Brownies okay, aber nicht umwerfend, dabei habe ich die Menge an Kinderschokolade schon deutlich erhöht.


Hier also das Rezept mit folgenden Zutaten:

130 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
100 g Brauner Zucker
60 g Mehl
40 g Kakao
3 Eier
1/2 TL Natron
1/4 TL Backpulver
10 Riegel Kinderschokolade

1. Butter und Schokolade in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, dabei oft umrühren. Den Zucker zugeben und gut vermischen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
2. Mehl, Kakao, Backpulver und Natron mischen.
3. Schokolade-Mischung in eine Rührschüssel geben, Eier dazugeben und mit dem Handrührgerät kurz schaumig schlagen.
4. Die Mehlmischung unterrühren, bis gerade so ein Teig entsteht. 5 Kinderriegel hacken und unterheben.
5. Den Teig in eine vorbereitete rechteckige Form geben, mit den restlichen 5 kleingehackten Kinderriegeln bestreuen. Im auf 175° C vorgeheizten Backofen ca. 19-22 Minuten backen.


Übrigens habe ich mir ENDLICH zwei Donut-Formen bestellt. Es kann also in absehbarer Zeit mit Donut-Rezepten gerechnet werden! ;)

Bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 16. Juli 2017

Sommer-Sonntags-Törtchen: Kardamom-Pistazie mit Karamell und Feigen {Originalrezept}

Ich bin ja nicht so die Torten-Königin, Kuchen und Kekse liegen mir einfach mehr :D
Aber ich hatte mal Bock auf ein Törtchen. Genau, Törtchen, nicht Torte. Genau die richtige Gelegenheit, meine kleine 16 cm-Form einzuweihen, die ich mal bei TK Maxx mitgenommen habe. Oh ja, und bitte nix mit backen, soll ja schnell gehen, oder?
Und schon war es geboren, das

Sommer-Sonntags-Törtchen Kardamom-Pistazie mit Karamell und Feigen


Ihr braucht:

10 Butterkekse
4 EL Butter, geschmolzen

150 ml Sahne
100 g Frischkäse
2 TL Agartine
3 Kardamomkapseln
1 TL Vanilleextraktpulver
2 EL gehackte Pistazien
1 EL Honig

Karamellsauce
2 frische Feigen

1. Eine runde 16 cm-Form mit Hebeboden mit Backpapier auskleiden. Die Butterkekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter vermengen. Den "Teig" in die Form geben und plattdrücken (ich nehme dazu meinen Fleischklopfer). Für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Von der Sahne 50 ml abmessen und mit Agartine nach Packungsanweisung aufkochen. Etwas abkühlen lassen. Währenddessen die restliche Sahne steifschlagen und den Frischkäse unterziehen.
3. Die Kardamomkapseln im Mörser anstoßen und die Schalen entfernen. Die Samenkörner mit etwas braunem Zucker im Mörser fein mahlen. Kardamom, Vanilleextrakt, Pistazien und Honig zu der Sahnemasse geben. Zum Schluss die Agartinemischung unterrühren, die Masse auf dem Krümelboden verstreichen und glätten. Für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.
4. Das Törtchen aus dem Kühlschrank nehmen, vorsichtig aus der Form heben und das Backpapier abziehen. Die Seiten glätten und die Karamellsauce erst am Rand verteilen, so dass sich Tropfnasen bilden, danach die gesamte Oberfläche bedecken.
Die Feigen in Spalten schneiden, auf dem Saucenspiegel arrangieren und mit einigen gehackten Pistazien bestreuen.


Hmm, lecker, mal sehen, ob es das letzte Sommer-Törtchen war ...
Bis zum nächsten Mal,

Andrea


Sonntag, 9. Juli 2017

Cook Book Review: Weight Watchers Bunter Salatgenuss

Heute möchte ich ein Buch vorstellen, das bei mir grad in Dauerbenutzung ist:


Bunter Salatgenuss - die beliebtesten Rezepte zum Sattessen vom Weight Watchers Verlag. Regulär kostet das Buch € 9,99, ich habe es zufällig reduziert bei tegut entdeckt und mitgenommen, was für eine gute Idee!
Ich habe ja gerne Abwechslung bei meinen Mittagspause-Gerichten und im Sommer sind Salate eh mein Favorit.
Und genau da ist dieses Buch ein Volltreffer. Die 52 Rezepte sind kalorientechnisch genau in meinem Rahmen, superlecker und leicht nachzumachen. Oft gibt es interessante Kombinationen, z. B. Salat mit Obst, da kommt auch meine Experimentierfreudigkeit nicht zu kurz ;)
Der erste Teil des Buches besteht aus sehr leichten Rezepten, im zweiten Teil gibt es dann noch etwas "deftigere" Salat-Varianten.


Bisher habe ich ausprobiert:

Ratatouille-Salat mit Pinienkernen
Endivien-Trauben-Salat mit Halloumi
Leichter Frühlingssalat mit Mozzarella
Quinoasalat mit Hähnchen
Kohlrabisalat mit knusprigen Schinkenchips

Sie waren alle lecker und dabei wird es bestimmt nicht bleiben! Wer also auf der Suche nach Salat-Inspirationen ist, sollte mal einen Blick in "Bunter Salatgenuss" werfen!


Bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 2. Juli 2017

Blaubeer-Walnuss-Porridge mit Chia

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Da hat mich mein Internet-Anbieter doch mal wieder mit einer Störung von fast zwei Wochen erfreut ... Vier Hotline-Anrufe und zwei ausgetauschte Router später ging es dann endlich wieder.
Deshalb jetzt etwas erfreuliches: ein Rezept für´s Frühstück - in meinen Augen die wichtigste Mahlzeit des Tages ;)
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Wer hätte gedacht, dass die gute alte Haferflockensuppe, die ich als Kind immer vorgesetzt bekam, wenn ich krank war, ein Revival als Porridge erleben würde?
Da ich ja eh ein großer Fan von Haferflocken zum Frühstück bin, wurde Porridge natürlich als gelegentliche Abwechslung in meine Frühstücksroutine aufgenommen.
Dazu ein paar gesunde Blaubeeren und Walnüsse, fertig ist der perfekte Start in den Tag!

Ihe braucht:

1/2 Tasse zarte Haferflocken
1 Tasse Milch
1 großzügige Prise Zimt
2-3 EL Blaubeeren
2 EL Ahornsirup
4 gehackte Walnusshälften
1/2 TL Chia-Samen

1. Die Haferflocken mit der Milch bei mittlerer Hitze aufkochen, Hitze reduzieren und köcheln lassen, bis die Masse sämig wird. Je nachdem, ob ihr den Porridge lieber fest oder dünnflüssig lieber mögt, könnt ihr noch etwas Hafeflocken oder Milch zugeben. Den Zimt unterrühren und den Porridge beiseite stellen.
2. In einer kleinen Pfanne die Blaubeeren mit dem Ahornsirup erwärmen und anschmoren, bis die Blaubeeren leicht violett werden. Die Walnüsse zugeben und kurz weiterschmoren. Pfanne vom Herd nehmen und die Chia-Samen unterrühren.
3. Porridge in eine Schale geben und mit den Heidelbeeren garnieren.


Guten Appetit und bis zum nächsten Mal,

Andrea


Sonntag, 11. Juni 2017

Nachgebacken: Cheesecake Brownies mit Brombeerswirl


Ich musste einfach mal wieder backen. Was richtig leckeres - und süßes!
Da kam mir die aktuelle Ausgabe der Sweet Dreams mit jeder Menge Sommerfrüchte-Naschereien gerade recht.
Dank meiner Schwäche für Brownies ist die Wahl auf die Brombeer-Cheesecake-Brownies gefallen. Wer sie nachbacken möchte, findet das Rezept (dasselbe?) hier bei Das Küchengeflüster.


Und ich kann sagen, die Wahl war gut. Der süße Brownieteig und der leicht säuerliche Brombeergeschmack bilden einen absolut reizvollen Gegensatz!
Gut möglich, dass das Rezept irgendwann nochmal in meinem Backofen landet ...


Bis dahin,

Andrea

Sonntag, 28. Mai 2017

Lunch im Glas: Kritharaki-Salat

Heute in aller Kürze ein Post, das Wetter muss noch ausgenutzt werden!
Diesmal gibt es einen leckeren Nudelsalat mit Kritharaki und viel Gemüse. Falls ihr Kritharaki nicht kennt, das sind kleine reisförmige Nudeln und in jedem gutsortierten Lebensmittelgeschäft erhältlich. Die Menge hat bei mir für drei Gläser gereicht.


Ihr braucht:

100 g Kritharaki
1 Schafskäse
250 g Cherrytomaten
1/2 Salatgurke
1 gelbe Paprika
1 Avocado
1 Knoblauchzehe
Basilikum
Olivenöl

1. Die Kritharaki nach Packungsanweisung kochen, abtropfen und abkühlen lassen.
2. Schafskäse würfeln, Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. 2-3 EL Olivenöl mit dem Knoblauch vermischen, den Schafskäse zugeben.
3. Cherrytomaten halbieren, Salatgurke halbieren und in Scheiben schneiden, Paprika in Streifen schneiden, Avocado würfeln.
4. Die Kritharaki in ein Schraubglas füllen, darauf Schafskäse, Cherrytomaten, Gurken, Paprika und Avocado schichten. Bei Bedarf noch etwas Olivenöl darüberträufeln.
5. Zum Verzehr auf eine Teller geben, gut durchmischen und genießen!

Bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 21. Mai 2017

Gesunde vegane Studentenfutter-Muffins: Healthy Trail Mix Muffins


Letzten Sonntag war ja Muttertag, also habe ich meine Mutti bei mir zum Kaffeetrinken eingeladen.
Mutti macht auch gerade aus gesundheitlichen Gründen eine Ernährungsumstellung und darf kein tierisches Eiweiß, Raffinadezucker, Weißmehl und die üblichen anderen Verdächtigen zu sich nehmen, die man eh am besten weglassen sollte :)
Was also backen? Pinterest sei Dank war auch recht schnell ein passendes Rezept gefunden, das auch zu meiner derzeitigen Ernährung gut passte.
Die Healthy Allergy-Friendly Trail Mix Muffins von The Big Man´s World sind im Original vegan, zuckerfrei und glutenfrei. Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt, da weder meine Mutter noch ich an einer Glutenunverträglichkeit leiden und auch sonst keine Allergien haben. Lecker sind die Muffins auf jeden Fall und würden sich auch sehr gut als Frühstücksvariante machen.


Hier kommt meine Variation des Rezepts:

3 Tassen Dinkel-Vollkornmehl
1/2 Tasse Rohrohrzucker
4 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1 TL Zimt
1/2 Tasse ungesüßtes Apfelmus
1 1/2 Tassen Hafermilch (oder Mandelmilch, oder Sojamilch, oder ... )
1 1/2 Tassen Studentenfutter, gekauft oder selbst gemischt

1. In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten gut miteinander vermischen, dann Apfelmus und Hafermilch zugeben und gut vermischen. Das Studentenfutter unterheben, dabei einige Löffel als Topping zurückbehalten.
2. Den Teig in eine mit Papierförmchen ausgelegte 12er Muffinform verteilen, das restliche Studentenfutter auf die Muffins streuen.
3. Im auf 180° C vorgeheizten Backofen 25-30 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Et voilà, gesund und lecker! Bis zum nächsten Mal,

Andrea




Sonntag, 14. Mai 2017

High Protein Double Chocolate Muffins


Kürzlich habe ich mich an einem ganz anderen Rezept versucht. Ich möchte meine Ernährung verbessern und versuche gerade, meinen Weißmehl- und Zuckerkonsum (deutlich verbesserungswürdig - ein Kilo Raffinadezucker hält bei mir so 2-3 Wochen) stark einzuschränken.
Auf leckere gebackene Kleinigkeiten möchte ich aber trotzdem nicht ganz verzichten, und so habe ich mich auf die Suche nach einem passenden Rezept gemacht. Bei Pinterest wurde ich fündig, und so habe ich mich an den High Protein Double Chocolate Muffins von  Foodie Fiasco versucht.
Leider hatte ich sie einen Moment zu lange im Ofen gelassen, eigentlich waren sie zwischendurch super aufgegangen, aber als ich sie aus dem Ofen holte, waren sie in der Mitte eingesackt ...
Geschmacklich durchaus gut, natürlich nicht besonders süß, aber schokoladig. Konsistenz gewöhnungsbedürftig, irgendwie etwas gummiartig. Und am besten lagert man die Muffins wohl im Kühlschrank, bei mir haben sie schon nach wenigen Tagen angefangen zu schimmeln, das hatte ich bei "normalen" Muffins so noch nicht.


Nun aber zum Rezept:

1 1/3 Tassen Eiweiß-Shake Schokolade
1/2 Tasse Rohrohrzucker
1/4 Tasse Kokosmehl
1/4 Tasse ungesüßtes Kakaopulver
4 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 1/4 Tassen Hafermilch (o.ä.)
10 Stückchen dunkle Schokolade
4 Eiweiß
1 TL Vanilleextrakt

1. Ofen auf 180° Grad (Umluft) vorheizen, eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen (ich habe, wie im Originalrezept, die Muffinform gefettet. Dadurch, dass der Teig so klebrig ist, habe ich die Muffins kaum aus der Form gekriegt und musste ewig schrubben, um die Form wieder sauber zu kriegen. Daher empfehle ich Papierförmchen).
2. Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen.
3. 1 Tasse Hafermilch mit 6 Stückchen Schokolade in einen Topf geben und die Schokolade schmelzen. Restliche Hafermilch, Eiweiß und Vanilleextrakt zu der Schoko-Mischung geben, vermischen und nach und nach unter die trockenen Zutaten rühren.
4. Die übrigen Schokostückchen hacken. Die Häfte vom Teig in die Muffinförmchen geben, mit der Hälfte der gehackten Schokolade bestreuen, den restlichen Teig daraufgeben und wieder mit Schokolade bestreuen. 18-20 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen, fertig!


Bis zum nächsten Mal,

Andrea



Mittwoch, 3. Mai 2017

Vegane Kirschbrownies von Veganguerilla

Kürzlich war ich bei meinem Kollegen und seiner Frau - beide Veganer - zum Seitan-Schnitzel-Essen eingeladen. Irgendwie kamen wir auf Fleischersatz zu sprechen, da ich auch gerne Soja-Produkte in jeglicher Form esse. Die Frage, ob ich schonmal Seitan probiert habe, musste ich leider verneinen. Und schon war die Idee zu einem gemeinsamen Essen geboren.
Ich wollte mich um den Nachtisch kümmern, da ich bisher noch nie bewusst vegan gekocht/gebacken habe, fiel mir nur ein Rezept ein, das mir eine Freundin mal vor langer Zeit geschickt hatte:
die veganen Kirschbrownies von Veganguerilla
Und Brownies gehen ja bekanntlich immer!


Um zum Rezept zu gelangen, folgt einfach dem Link. Ich habe es fast 1:1 übernommen, nur den Ahornsirup habe ich komplett weggelassen.
Durch die Kirschen ist der Kuchen aber trotzdem süß genug. Bei mir ist er etwas klitschig geworden, sieht man, denke ich, ganz gut auf den Bildern. Aber ich mag das, die Brownies waren echt lecker und sind als Nachtisch gut angekommen!
Ach ja, die Seitan-Schnitzel waren ebenfalls lecker, schmecken erwartungsgemäß nicht wirklich nach Schnitzel, aber die feste Konsistenz in Kombination mit der Panade laden durchaus zum nachmachen ein :)


Bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 30. April 2017

Sew Sweetness Tudor Bag in Charley Harper Maritime

Ups, kurze Blogpause, aber ich habe alle meine Energien in die Fertigstellung meiner Tudor-Bag für den Sew Sweetness Bag Contest 2017 von Sara Lawson gesteckt.
Nachdem das Zuschneiden eine gefühlte Ewigkeit gedauert hat, ging das Nähen recht flott von der Hand und ich bin gerade Rechtzeitig fertig geworden.


Wie schon im letzten Post gezeigt, ist die Tasche hauptsächlich aus Stoffen der Maritime-Collection von Charley Harper entstanden. Die Außenseite ist aus Maritime Main, das Futter aus School of Fish Royal, die Innentaschen aus Birds and Clouds Black, als Akzentstoff habe ich rotes Leinen bei Alfatex gekauft. Ich finde, Leinen ist ein wunderbar sommerlicher Stoff und passt auch gut zu dem maritimen Thema.
Als kleines Extra wird der Schultergurt von Karabinerhaken in Fischform gehalten.






Ein paar Anmerkung zum Schnitt und der Herstellung:
Der Stoffverbrauch von 1 Yard für den Oberstoff (bzw. etwas mehr für das Futter) ist SEHR großzügig bemessen. Bei ca. 110 cm Breite kommt man bei kleinen Mustern locker mit 40-50 cm aus.


Die Anleitung ist wirklich gut verständlich geschrieben, ich habe zum ersten Mal so eine vordere Reißverschlusstasche genäht, war garkein Problem.
Einzig mit den vielen Stofflagen + Einlage hatte meine Nähmaschine bei den letzten beiden Nähten (Tasche und Futter zusammennähen, obere Taschenkante absteppen) etwas Probleme - die Nähte waren teilweise so dick, dass sie nur mit größter Mühe unter dem Nähfuß durchgepasst haben. Dadurch habe ich mir auch auf den buchstäblich letzten Zentimetern (und das erste Mal, seit ich nähe) gleich zwei Nadeln abgebrochen ...

Aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und ich freue mich schon darauf, die schöne Tasche im Sommer einzuweihen!

Bis zum nächsten Mal,

Andrea




Mittwoch, 12. April 2017

Sew Sweetness Bag Contest 2017

Yee-haw! Ich habe noch nie an einem Nähwettbewerb teilgenommen, aber diesmal ist halt das erste Mal.
Sara Lawson von Sew Sweetness hat zum großen Taschennähen aufgerufen, und ich werde dem Ruf folgen! Ich bin ein Riesenfan von Sara´s tollen Schnittmustern, ich habe ihre beiden Bücher und einige Schnittmuster aus ihrem Shop.
Und davon habe ich bisher viel zu wenig genäht. Daher ist der Bag Contest 2017, den ihr übrigens hier findet, eine super Gelegenheit, meine Taschensammlung - mal wieder - zu vergrößern.
Nach langem hin und her habe ich mich für die Tudor-Bag entschieden, sowie Stoffe aus der Charley Harper-Kollektion Maritime, die ich schon lange im Auge hatte.
Ursprünglich hatte ich mir das Schnittmuster mit Tula Pink´s Chipper im Hinterkopf runtergeladen, aber ich kann die Tasche ja mehrfach nähen und die Maritime-Kollektion passt einfach so gut zum beginnenden Sommer!
Das hier sind meine Materialien:


Da passt es mir natürlich auch ganz gut, dass ich nach Ostern zwei Wochen Urlaub hab.

In diesem Sinne - auf an die Nähmaschine, ready, set, sew! Bis zum nächsten Mal,

Andrea

Sonntag, 9. April 2017

Lunch im Glas: Vollkornspaghetti mit Tomate, Avocado und Mozzarella

Jetzt, wo das Wetter langsam wärmer wird, gibt es nichts schöneres, als ein leichtes sommerliches Mittagessen mit zur Arbeit zu nehmen. Dieses Rezept ist eine Abwandlung eines leckeren Sommergerichts, das ich mal bei einem Freund serviert bekam. Im Original war zusätzlich Rucola dabei, selbstverständlich kann man den mit in´s Glas schichten. Ich hatte nur keinen gekauft.
Statt normalen Spaghetti habe ich Vollkornspaghetti genommen, die sind immerhin ein kleines bisschen gesünder ;)


Ihr braucht:

250 g Vollkornspaghetti
250 g Cherrytomaten
2 Avocados
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl
1 Packung Mini-Mozzarella
italienischen Hartkäse
2 TL Pinienkerne

1. Die Spaghetti nach Packungsanweisung kochen, mit etwas Olivenöl vermischen. Cherrytomaten waschen und halbieren. Die Avocados aus der Schale lösen und würfeln, Knoblauch fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erwärmen, Knoblauch kurz andünsten und die Avocadowürfel einige Minuten in der Mischung schwenken.
2. In 2-3 Gläser erst die Spaghetti schichten, darauf die Cherrytomaten, Avocadowürfel und Mini-Mozzarella. Zum Schluss mit gehobeltem Hartkäse und gehackten Pinienkernen bestreuen.

In der Pause nur noch auf eine Teller geben, durchrühren und die Kollegen neidisch gucken lassen ;)

Bis zum nächsten Mal,

Andrea



Sonntag, 19. März 2017

Stoffmarkt!

Letzen Sonntag war es mal wieder soweit - der Deutsch-Holländische Stoffmarkt hat auf seiner Reise in Göttingen Halt gemacht.
Ich wünschte, der Termin würde mal im Sommer liegen, auf dem Gelände am Kaufpark ist es selbst bei Sonnenschein furchtbar zugig und kalt. Auch die Verkäufer sahen trotz dicken Jacken durchgefroren aus ...
Hauptsächlich war ich auf der Suche nach einem passenden Stoff für meine Charley Harper Vögelchen, die eines schönen Tages zu einer Tasche verarbeitet werden sollen. Unerwarteterweise wurde ich gleich am zweiten Stand fündig!

Ein dicker, fester, flauschiger graumelierter Stoff war genau das, was ich mir vorgestellt hatte!

Glücklicherweise war auch der Patchwork-Stand vom letzten Mal wieder dabei, bei dem ich zum ersten Mal die fantastischen Charley Harper-Stoffe von Birch gesehen habe. Seitdem bin ich besessen, die Motive sind so wunderschön!

Handlung im Affekt - anthrazitfarbener Stoff mit Kois und rosa Kirschblüten, der musste mit!

Zu guter Letzt etwas für mein Wohnzimmer. Mit Papageien, Kakadus, Tukanen und anderen tropischen Motiven hat man mich schon als Kind gekriegt!
Das eine ist ein dünner Vorhangstoff, aus dem ich eine Tischläufer nähen werde. Aus dem dickeren Dekostoff entstehen zwei Kissen, und dank einer Breite von 280 cm ist bestimmt noch eine große Tasche drin :)

Diesmal eine überschaubare Anzahl an Stoffen, mein Nähzimmer ist ja voll genug, dafür alles besonders schön, wie ich finde. Ich freue mich schon darauf, die Papageien zu verarbeiten!

Bis zum nächsten Mal,

Andrea